Literatur - Lyrik - Prosa

Monat: Juli 2020

> Blauer Hibiskus < von Chimamanda Ngozi Adichie

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Chimamanda Ngozi Adichies Debüt – Mit diesem Buch wurde sie für den internationalen Hermann – Hesse – Preis 2020 ausgezeichnet.

Das Haus von Kambilis Familie liegt inmitten von Hibiskus, Tempelbäumen und hohen Mauern, die Welt dahinter ist das von politischen Unruhen geprägte Nigeria. Mit sanftere, eindringlicher Stimme erzählt die 15-jährige Kambili von dem Jahr, indem ihr Land im Terror versank., ihre Familie auseinanderfiel und ihre Kindheit zu Ende ging. – So der Klappentext

Kambili, trotz ihrer 15 Jahre wirkt sie noch sehr kindlich, demütig und still. Sie lacht nicht, ist zurückhaltend, sie zeigt überhaupt sehr wenig Emotionen, fast als wären diese schon vor langer Zeit zerbrochen.

Durch diverse Umstände wird es möglich, dass Kambili und ihr älterer Bruder Jaja, ein paar Tage bei ihrer Tante Ifeoma und deren Kinder verbringen dürfen. Kambili spürt eine innerliche Zerrissenheit zwischen dem Gehorsam zum Vater und den freundlichen und herzlichen Gegebenheiten, die sich offenbaren.

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> Zeit der Wildschweine < von Kai Wieland

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Heute am 25. Juli 2020 erscheint der neue Roman von Kai Wieland. Mich hat dieses Buch beindruckt und begeistert.

Der Ich – Erzähler Leon ist ein Reisejournalist. Sein neuestes Projekt > Lost Places in Nordfrankreich<. Dieses Mal nimmt er einen neuen Fotografen mit auf seine Reise, Janko, ein chaotischer, nuschelnder Typ. Sie beide lernten sich beim Kickboxen kennen.

Das recht ungleiche Gespann, nicht nur des Intellektes wegen, begibt sich nun auf die Reise. Sie lernen die verwegensten und verlassenen Orte wie auch ein Potpourri der unterschiedlichsten Menschen kennen. Jedoch das Entscheidende, die Essenz, entsteht zwischen Leon und Janko. Dieser Prozess verläuft nicht ohne Reibungen. Jeder der beiden hat eine eigene Ansicht und ein selbstbewußtes Ego.

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> Je tiefer das Wasser < von Katya Apekina

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>Je tiefer das Wasser < ist ein aufwühlender und unvergesslicher Roman, der sehr authentisch veranschaulicht, welche Macht manche Menschen besitzen. Die Macht einen anderen Menschen zu brechen oder Menschen zusammenzufügen.

Die Schwestern Edie ( 16) und Mae ( 14 ), kommen nach dem Selbstmordversuch ihrer Mutter, zu dem berühmten, ihnen jedoch fast unbekannten Vater, Dennis Lomack. Die Mädchen stehen unter Schock. Mae,, stand unter dem bizarren Einfluß ihrer Mutter. Und Edi? Sie sieht die neue Umgebung, als Verrat an ihrer Mutter. Diese Mutter die ihre Kinder verwahrlosen ließ.

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> Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster < von Susann Pásztor

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Das Sterben ist gefürchtet und wird gerne als Tabuthema angesehen. Eine beängstigende Wirkung hat der Tod. Kein Lebewesen wird verschont und wir werden in unserem Leben immer wieder mit ihm konfrontiert. Er macht es uns nicht leicht, er jagt uns, den meisten Menschen, große Furcht, Respekt ein. Das Paradoxe ist, er wird uns früher oder später ereilen, wir wissen das, ganz sicher. Und dennoch wehren wir uns daran zu denken, wir üben uns in Ignoranz. Auch gibt es nicht viele Menschen, die mit dem Sterben umgehen können. Die, die es wohl vermögen, nennt man Sterbebegleiter. Und von einem Sterbebegleiter mit Namen Fred und einer sterbenskranken Frau mit Namen Karla handelt dieser Roman.

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> Ich bleibe hier < von Marco Balzano

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Ein Buch das seine wahre Geschichte so eindringlich offenbart, dass man sich mit den Bewohnern von Graun, mit Südtirol, intensiv verbunden fühlt.

Trina , die Ich – Erzählerin, schreibt ihre Erlebnisse für ihre Tochter Marcia nieder.

Ein idyllisches Bergdorf in Südtirol – doch die Zeiten sind hart. Von 1939 bis 1943 werden die Leute vor die Wahl gestellt: entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Als die Faschisten ihr verbieten, als Lehrerin tätig zu sein, unterrichtet sie heimlich in Kellern und Scheunen. Und als ein Energiekonzern für einen Stausee Felder und Häuser überfluten will, leistet sie Widerstand – mit Leib und Seele. – ( So auf dem Buchrücken beschrieben )

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>Die Hauswaffe < von Nadine Gordimer

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Im Zuge von #nobelprizeforliteraturewoman – Juli – Nadine Gordimer – und dem heutigen Todestag der Autorin.

Das Geschehen ist unbegreiflich: Eine junger Weißer, Duncan, aus gutem Haus besucht seinen Freund Carl, ergreift nach ein paar Sätzen die >Hauswaffe<, die in Johannesburg in fast jedem Haushalt zum Schutz gegen Einbrecher bereitliegt und erschießt ihn. Eltern und Freunde des jungen Mannes sind fassungslos, er selbst schweigt. War Eifersucht sein Motiv? Seine schöne Geliebte Natalie, hatte ihn mit dem Freund betrogen. Oder offenbaren sich in der Tat Hintergründe, die tief in die Grundkonflikte der südafrikanischen Gesellschaft hineinreichen?

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> Dunkel < von Ragnar Jónasson

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Aufgepasst! Ein rasanter und spannender Pageturner mit einer ganz besonderen Heldin!

Die isländische Kommisarin Hulda Hermannsdóttir, steht kurz vor ihrer Pensionierung. Das schmeckt ihr garnicht, sie fühlt sich noch fit genug ihren Job auszuüben. Doch das sieht ihr Vorgesetzter ganz anders, er möchte Hulda schon frühzeitiger in ihren Ruhestand schicken. Denn ein jüngerer Kollege soll den Platz von Hulda schnellst möglich einnehmen.

Da Hulda nicht von heute auf morgen ihrer wohlverdienten Rente fröhnen möchte, streubt sie sich gegen eine schnelle Abschiebung. Sie kann einen kleinen Erfolg verbuchen, sie darf einen ungelösten Fall bearbeiten. Hulda entscheidet sich, den Tod einer jungen Russin zu untersuchen, dieser Fall wurde als Selbstmord abgetan.

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> Der Choreograph < von Håkan Nesser

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Sonderausgabe zum 70. Geburtstag – Håkan Nessers erster Roman erstmals auf Deutsch.

David, der Ich – Erzähler trifft eines Tages, ganz unverhoffter Dinge, eine Frau. Die Frau. Diese Frau heißt Maria und betrachtet sich, in einer Boutique, in einem vielleicht neuen Kleid. David wird zufällig Zeuge dieser Szene, er blickt durch das Schaufenster. wie von einem imaginären Choreographen geführt, werden Maria und David ein Liebespaar. Soweit so gut. Alles scheint geradezu perfekt. Doch die geliebte Maria, entfernt sich von ihm, immer wieder. Damit fühlt sich David überfordert, denn er kann sich das Verschwinden nicht erklären.

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Nadine Gordimer-Vita #nobelprizeforliteraturewoman

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Der Monat Juli ist der Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer gewidmet, beginnend mit ihrer Vita.

Nadine Gordimer wurde am 20. November 1923 in Springs, Transvaal, heute Gauteng geboren und verstarb am 13. Juli 2014 in Johannesburg. Sie war eine südafrikanische Schriftstellerin. Ihre Romane, Erzählungen und Essays behandeln vor allem die südafrikanische Apartheitspolitik und deren zerstörerischen Folgen sowohl für die schwarze als auch für die weiße Bevölkerung. 1974 erhielt Gordimer den Booker Prize und 1991 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Ihr Vater war ein jüdischer Juwelier, der als Dreizehnjähriger aus Litauen emigrierte, ihre Mutter war Engländerin. Gordimer wuchs in ihrer Geburtsstadt Springs auf, östlich von Johannesburg einer der Orte entlang des Höhenzugs Witwatersrand, die Ende des 19. Jahrhunderts durch den Goldbergbau entstanden. Sie wurde nicht jüdisch erzogen und ging auf eine kostenpflichtige Konventschule. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in der behüteten Umgebung der weißen südafrikanischen Minderheit. Wegen einer vermeintlichen Herzschwäche wurde sie jahrelang von ihrer Mutter zuhause unterrichtet. Ihre relative Isolation gab ihr die Gelegenheit, sehr viel zu lesen.

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> Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst < von Nick Hornby

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Tom und Louise machen eine Paartherapie, denn nach vielen Ehejahren ist die Beziehung mehr oder weniger in eine Sackgasse geraten. Was die beiden umtreibt und wo der Hase im Pfeffer liegt, erfährt der Leser nach und nach von ihnen direkt – beim Warten auf die nächste Therapiesitzung im Pub gegenüber. Tom und Louise treffen sich. Regelmäßig. Doch es ist keine Verabredung im herkömmlichen Sinne, der Pub dient ihnen nur als Treffpunkt vor ihren Sitzungen bei einer Paartherapeutin. Die beiden sind seit vielen Jahren verheiratet, nach einem nicht so erfreulichen Ereignis könnte man sagen, seit zu vielen Jahren. Im Pub besprechen sie, was alles unter den Teppich gekehrt wurde und durch die Therapie hervorgekramt wird. Und das sind Sachen, die alle Verheirateten so oder so ähnlich kennen, aber bestimmt nie so lustig präsentiert bekamen. Mit seinem unvergleichlichen Humor und dem Blick für sympathische Antihelden zeigt uns Nick Hornby ein ganz normales Ehepaar und die komischen Seiten einer Ehekrise.

So der Klappentext
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