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Literatur & Zeitgeschehen

> Blauschmuck < von Katharina Winkler

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Dieser Roman stand schon geraume Zeit auf meiner Bücherliste. Vor Tagen wurde ich daran erinnert und wusste, nun war die Zeit für dieses Buch und mich. Mir war eher schemenhaft bekannt, dass es sich in diesem Buch um Gewalt an Frauen dreht, und bestürzt lies ich mir auf Seite 19 den Titel erklären.

>Der Blauschmuck der Frauen trägt die Handschrift der Männer. Das Werkzeug, Holz oder Eisen, und die Anzahl der Schläge bestimmen den Blauton. Die blauen Frauen tragen die Farbe des Himmels. Wolkendurchzogener Sommerhimmel, eisiger Winterhimmel, unsteter Frühlingshimmel, grauer Herbsthimmel, Dämmerung, Regenbogen. <

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> Insel < von Ragnar Jónasson

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Der zweite Teil der Trilogie um die Kommissarin Hulda Hermannsdóttir hat es ebenfalls in sich. Noch nicht vom Ende des ersten Teiles gänzlich erholt, geht es weiter mit > Insel <.

Hulda wird zu einer abgelegenen Insel gerufen, genauer gesagt in das isolierteste Haus von ganz Island. Dort wurde eine junge Frau tot aufgefunden. Doch das soll nicht das einzige Opfer sein, das in diesen Fall eingebunden ist.

Alexandra, Klara, Dagur und Benedikt, die vier kennen sich schon seit vielen Jahren, doch der Kontakt wurde immer loser. Benedikt insistiert auf ein gemeinsames Wochenende der alten Zeiten willen. So macht sich das Quartett auf, eine Insel inmiten der rauen Natur Islands zu besuchen.

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Toni Morrison-Vita #nobelprizeforliteraturewomen

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Toni Morrison wurde 1931 in Lorain, Ohio, geboren. Sie studierte an der renommierten Cornell University Anglistik und hatte an der Princeton University eine Professur für afroamerikanische Literatur inne. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen «Sehr blaue Augen», «Solomons Lied» «Menschenkind», «Jazz», «Paradies» und diverse Essaysammlungen. Sie war Mitglied des National Council on the Arts und der American Academy of Arts and Letters. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u. a.

 – Quelle Rowohlt Verlag
 

> Dankbarkeiten < von Delphine de Vigan

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Das Wort Dankbarkeit beschreibt einen Zustand, in dem man anerkennt bzw. zu schätzen weiß, dass einem jemand oder etwas ein positives Gefühl – durch eine meist immaterielle oder auch materielle Zuwendung – geschenkt hat.

Dankbarkeit ist somit meist an eine Bedingung geknüpft, kann aber auch bedingungslos – aufgrund einer grundlegenden „inneren Haltung“ – erfolgen.

Durch diese spezielle Form der empfangenen Wertschätzung (positives Feedback) verstärken sich i.d.R. das soziale Verhalten und die Motivation des Empfängers der Dankbarkeit.

Dankbarkeit hat einen starken Einfluss auf das Wohlbefinden von Sender und Empfänger. Ein bewusst dankbarer Mensch zeichnet sich durch körperliche und geistige Gesundheit, Ausgeglichenheit sowie gute soziale Beziehungen aus. – Quelle wertesysteme.de

 

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> Ab heute heiße ich Margo < von Cora Stephan

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Zwei Frauen, zwei Töchter, zwei Kriege, zwei Deutschlands – und ein gemeinsames Schicksal. Eine packende Familiengeschichte, die mit einer geschichtlichen Chronik untermalt ist.

Stendal in den dreißiger Jahren, die junge Margarete beginnt eine Lehre in einem Fotografie – Laden. Dort lernt sie auch Helene kennen. Wie es sich darauf heraustellt, lieben beiden denselben Mann, Alard. Er ist es auch, der Margarete den Namen Margo gibt.

Der Zweite Weltkrieg kommt mit all seinem Schrecken und Gräuel. Die Wege von Helene, Alard und Margo kreuzen sich erneut. Danach ist für das Trio nichts mehr wie es je gewesen ist. Das Schicksal schlägt erbarmungslos zu.

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> Geständnisse < von Kanae Minato

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Ein Pageturner der ganz besonderen Klasse! > Das feinste böse Buch des Jahres < so die Los Angeles Times !

Die Polizei hält es für einen tragischen Unfall, dass Yuko Moriguchis 4-jährige Tochter im Schulschwimmbecken ertrank. Doch Yuko, Lehrerin an der Schule, weiß, dass zwei ihrer Schüler für Manamis Tod verantwortlich sind, und sie will die Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Am Tag vor den Ferien eröffnet sie ihrer Klasse, dass sie ihnen noch eine letzte Lektion erteilen will … Doch der perfide ausgeheckte Racheplan entgleitet ihrer Kontrolle – und sie setzt ein tödliches Drama in Gang, aus dem niemand unbeschadet entkommen wird. – Quelle Randomhouse

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> Blauer Hibiskus < von Chimamanda Ngozi Adichie

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Chimamanda Ngozi Adichies Debüt – Mit diesem Buch wurde sie für den internationalen Hermann – Hesse – Preis 2020 ausgezeichnet.

Das Haus von Kambilis Familie liegt inmitten von Hibiskus, Tempelbäumen und hohen Mauern, die Welt dahinter ist das von politischen Unruhen geprägte Nigeria. Mit sanftere, eindringlicher Stimme erzählt die 15-jährige Kambili von dem Jahr, indem ihr Land im Terror versank., ihre Familie auseinanderfiel und ihre Kindheit zu Ende ging. – So der Klappentext

Kambili, trotz ihrer 15 Jahre wirkt sie noch sehr kindlich, demütig und still. Sie lacht nicht, ist zurückhaltend, sie zeigt überhaupt sehr wenig Emotionen, fast als wären diese schon vor langer Zeit zerbrochen.

Durch diverse Umstände wird es möglich, dass Kambili und ihr älterer Bruder Jaja, ein paar Tage bei ihrer Tante Ifeoma und deren Kinder verbringen dürfen. Kambili spürt eine innerliche Zerrissenheit zwischen dem Gehorsam zum Vater und den freundlichen und herzlichen Gegebenheiten, die sich offenbaren.

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> Zeit der Wildschweine < von Kai Wieland

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Heute am 25. Juli 2020 erscheint der neue Roman von Kai Wieland. Mich hat dieses Buch beindruckt und begeistert.

Der Ich – Erzähler Leon ist ein Reisejournalist. Sein neuestes Projekt > Lost Places in Nordfrankreich<. Dieses Mal nimmt er einen neuen Fotografen mit auf seine Reise, Janko, ein chaotischer, nuschelnder Typ. Sie beide lernten sich beim Kickboxen kennen.

Das recht ungleiche Gespann, nicht nur des Intellektes wegen, begibt sich nun auf die Reise. Sie lernen die verwegensten und verlassenen Orte wie auch ein Potpourri der unterschiedlichsten Menschen kennen. Jedoch das Entscheidende, die Essenz, entsteht zwischen Leon und Janko. Dieser Prozess verläuft nicht ohne Reibungen. Jeder der beiden hat eine eigene Ansicht und ein selbstbewußtes Ego.

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> Je tiefer das Wasser < von Katya Apekina

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>Je tiefer das Wasser < ist ein aufwühlender und unvergesslicher Roman, der sehr authentisch veranschaulicht, welche Macht manche Menschen besitzen. Die Macht einen anderen Menschen zu brechen oder Menschen zusammenzufügen.

Die Schwestern Edie ( 16) und Mae ( 14 ), kommen nach dem Selbstmordversuch ihrer Mutter, zu dem berühmten, ihnen jedoch fast unbekannten Vater, Dennis Lomack. Die Mädchen stehen unter Schock. Mae,, stand unter dem bizarren Einfluß ihrer Mutter. Und Edi? Sie sieht die neue Umgebung, als Verrat an ihrer Mutter. Diese Mutter die ihre Kinder verwahrlosen ließ.

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> Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster < von Susann Pásztor

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Das Sterben ist gefürchtet und wird gerne als Tabuthema angesehen. Eine beängstigende Wirkung hat der Tod. Kein Lebewesen wird verschont und wir werden in unserem Leben immer wieder mit ihm konfrontiert. Er macht es uns nicht leicht, er jagt uns, den meisten Menschen, große Furcht, Respekt ein. Das Paradoxe ist, er wird uns früher oder später ereilen, wir wissen das, ganz sicher. Und dennoch wehren wir uns daran zu denken, wir üben uns in Ignoranz. Auch gibt es nicht viele Menschen, die mit dem Sterben umgehen können. Die, die es wohl vermögen, nennt man Sterbebegleiter. Und von einem Sterbebegleiter mit Namen Fred und einer sterbenskranken Frau mit Namen Karla handelt dieser Roman.

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