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Literatur & Zeitgeschehen

Monat: September 2019

> Das flüssige Land < von Raphaela Edelbauer

Rezensionsexemplar – unbezahlte Werbung

Die Physikerin Ruth wird mit einer gar schrecklichen Nachricht überrascht. Ihre Eltern sind bei einem Verkehrsunfall zu Tode gekommen. Ziemlich zügig holt sie der Alltag und ihr Pflichtgefühl wieder ein und sie leitet den letzten Wunsch ihrer Eltern in die Wege. Diese wollten beide in dem Ort ihrer Jugend beigesetzt werden. In Groß – Einland. Doch wo liegt denn dieser ominöse Ort denn überhaupt?

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> Der Sprung < von Simone Lappert

Rezensionsexemplar – unbezahlte Werbung

Passanten entdecken eine junge Frau auf dem Dach eines Hauses. Will sie springen? Die Aufregung ist verständlicherweise groß. Die Polizei sperrt das Gebäude ab. Immer mehr Schaulustige kommen vor dem Haus zusammen und reagieren unterschiedlich auf dieses Ereignis. Sie beobachten und diskutieren, sie versuchen mit ihren Handys den Moment einzufangen. Doch es gibt auch Menschen unter ihnen, die die junge Frau auffordern und animieren endlich zu springen.

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>Miffy ist traurig < von Dick Bruna

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Die kleine Häsin Miffy schlief in ihrem Bettchen, ihren Teddy fest im Arm. Doch am anderen Morgen ist der Teddy spurlos verschwunden. Miffy ist sehr traurig und weint bitterliche Kullertränen. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem geliebten Teddy. Sie fragt ihre Eltern und noch einige andere Hasen, wo ihr Teddybär wohl sein könnte.

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> Messer < von Jo Nesbø

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Rakel, die große Liebe von Ermittler Harry Hole, wird ermordet in ihrem Hause aufgefunden. Dies zu einer Zeit als die beiden getrennt leben. Harry verliert mal wieder mehr und mit aller Härte den Boden unter den Füßen und frönt seinem besten Kumpel, dem Alkohol, in einem unüberschaubaren Maße.


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> Öhringen liest ein Buch < - 1.0

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Im Rahmen der 36. Baden – Württembergische Literaturtage 2019 und unter dem Motto > Öhringen liest ein Buch < traf man sich in der Hohenlohe’sche Buchhandlung Rau, um das ausgewählte Buch von Pia Ziefle > Länger als sonst ist nicht für immer < zu bereden, zu diskutieren und um neue Eindrücke zu erlangen und auch wieder zu geben.

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> Ein wenig Leben < von Hanya Yanagihara

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Willem, Malcom, JB und Jude werden schon in jungen Jahren enge Freunde, mit Höhen und Tiefen. Bekannt waren sie als < Boys in the hood<.

Willem ist das einzigste, überlebende Kind seiner Eltern. Er fühlt sich für Jude auf gewisse Weise verantwortlich und hinterfragt nicht das Tun und Handeln von Jude.

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> Der Stotterer < von Charles Lewinsky

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Johannes Hosea Stärckle ist ein Stotterer. Er verbüßt wegen Betruges eine Haftstrafe. Dieser besagte Johannes Hosea ist ein hochintelligenter, jedoch psychisch gestörter Mensch. Dem Anstaltspfarrer, Johannes nennt ihn Padre, schreibt er in vielen Briefen seine turbulenten, fantastischen und überaus raffiniert wirkende Lebensgeschichten.

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> #5redbooks < auf Instagram

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Aus einer sehr spontanen Idee, entwickelte sich unerwartet Schönes. Bei der Absicht ein Foto von 5 roten Büchern zu posten, fand ich den hashtag #5redbooks gar jungfräulich danieder liegen. So habe ich die Gunst der Stunde ergriffen und kurzerhand entwickelte sich eine geradezu bombastische challenge!

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> Die unbewohnbare Erde< von David Wallace - Wells

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Wie wird die Erde in 30 Jahren aussehen? Wie in 50 Jahren? Und wie lange wird unser Planet überhaupt noch bewohnbar bleiben?

Die heute schon spürbaren und die schlimmstmöglichen Folgen der Klimaerwärmung sind das Thema des Journalisten David Wallace-Wells in diesem spektakulären Report. Wie kann und wird das Leben auf der Erde in nur 40, 50, 60 Jahren aussehen? Sicher ist: Heutige Teenager und Kinder werden noch erleben, wie sich die Bedingungen für die Menschheit auf der Erde dramatisch verschlechtern, sie werden erleben, wie sie in Teilen unbewohnbar wird. Wallace-Wells macht die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Mehrheit der Menschen oft gar nicht erreichen, begreifbar, ja fühlbar. Und am Ende steht die drängende Frage: Haben wir überhaupt noch eine Chance, das Unheil abzuwenden? ( Quelle Randomhouse )

> Denn das ist der Pfad, den wir heute so unbekümmert beschreiten – hin zu einer Erderwärmung um mehr als vier Grad bis 2100. Laut einigen Schätzungen würde das bedeuten, dass große Gebiete von Afrika, Australien und den vereinigten Staaten, die Teile von Südamerika, die nördlich von Patagonien liegen, und ganz Asien südlich von Sibirien durch Hitze, Verwüstung und Überschwemmungen unbewohnbar wären. Ganz sicher wären sie und viele andere Regionen unwirtlich. So sieht unser Fahrplan für die Zukunft aus, zumindest sind das die Eckpunkte. Und wenn unser Planet innerhalb der Lebensspanne einer Generation bis an den Rand einer Klimakatastrophe gebracht wurde, bedeutet das, dass die Verantwortung dafür, das abzuwenden ebenfalls einer einzigen Generation zufällt. Wir wissen auch, wem – uns. < ( Seite 15 )

David Wallace – Wells hat hier in seinem Buch, unglaublich, massenhaft Fakten, Vermutungen und Thesen zusammen getragen. Er veranschaulicht, mit Quellen belegt, die Zukunft von uns und unseren Nachkommen, auf absolut erschreckende Weise. Das Buch ist sehr leicht verständlich, in Kapiteln unterteilt, jedoch schonungslos geschrieben und ich konnte es nur Seitenweise lesen. Denn die Beklemmungen, die ausgelöst wurden, empfand ich geradezu beängstigend. Doch in der Tat gehört es zu den Büchern, die sich ein Jeder / eine Jede tunlichst bald, zu Gemüte führen sollte. So wäre zumindest meine Empfehlung. Ich habe den Einblick in > Die unbewohnbare Erde < bewusst knapp gehalten und zwar aus einem ganz simplen Grund. Um nicht abzuschrecken, sondern, so hoffe ich inständig, Interesse zu wecken. Ein Interesse, das uns alle angeht!

Ludwig – Verlag / Deutsche Erstausgabe / ISBN: 9783453281189 /334 Seiten

David Wallace – Wells ist Kolumnist und stellvertretender Chefredakteur beim „New York Magazine“, wo er häufig zu Themen wie dem Klimawandel und der Zukunft von Wissenschaft und Technologie schreibt. Im Juli 2017 verfasste er eine Titelgeschichte zu den dramatischen Konsequenzen der Erderwärmung, die innerhalb kürzester Zeit Millionen Leser erreichte und der meistgelesene Artikel in der Geschichte des Magazins wurde. Er löste damit eine globale Debatte unter Wissenschaftlern und Journalisten aus, über die Art und Weise, wie über die Bedrohung durch den Klimawandel informiert werden sollte.

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