Literatur & Zeitgeschehen

Autor: sabinekrass (Seite 2 von 30)

> Zweiundzwanzig Tage oder die Hälfte des Lebens < von Franz Fühmann

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Ein Kleinod ganz besonderer Art! Auf dem Buchrücken beschrieben – trefflicher geht es nicht!

Ist in jedem Jetzt Zukunft da? Es scheint so.

Ein Büchlein Reisenotizen soll es werden, irgendwas Loses, Buntes, nicht einmal auf Ungarn beschränkt, ein bißchen erweitertes Tagebuch. Wovon ausgehen bei der Bilanz? Natürlich von > meiner Funktion < – aber wer weißt sie einem zu? Die Gesellschaft, die Kritik, spätere die Literaturgeschichte, oder ist sie die souveräne Entscheidung des Schriftstellerindividuums? Sie kann für den einzelnen Schreibenden nur heißen: jenes Stückchen Literatur, das nur er und kein anderer schreiben kann. Jedes Tabu in der Literatur ist selbstgesetzt, es wird ja erst dadurch tabu, daß ich`s akzeptiere und erst hier wird es zum literarischen Problem. Aus meiner Haut werde ich nicht mehr können und konnte ich nie. Aber in ihr steckend. Das Möglichste daraus machen, den Mut zu allen ihren Möglichkeiten haben, und das wäre bei meinem böhmischen Erbe der Mut zum Schließenlassen der Phantasie, der Mut zum Barocken, der Mut zum Traum zum Paradoxen.

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> Aus und davon < von Anna Katharina Hahn

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Was passiert, wenn sich urplötzlich die Lebensumstände verändern? Selbst das was man für sicher und unantastbar hält? Wenn alles zusammenzubrechen scheint?

Cornelia, 45 Jahre, Physiotherapeutin, seit neuestem alleinerziehende Mutter, von der pubertierenden Stella und dem jüngeren Bruno. Sie fühlt sich leer und ausgepowert und beschließt sich eine Auszeit zu gönnen. Cornelia bricht auf nach Pennsylvania, um den Spuren ihrer Großmutter zu folgen. Besagte Oma Trudele war als junge Frau vom Schwabenländle nach Amerika ausgewandert, um ihr Glück zu suchen. Elisabeth, die Mutter von Cornelia soll derweil zu ihren Enkeln ziehen und sie so lange versorgen bis Cornelia wieder ins beschauliche Stuttgart zurückkehrt.

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> Hawaii < von Cihan Acar

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Hawaii ist das sogenannte Glasscherbenviertel in Heilbronx – eher bekannt als Heilbronn. Hier, in diesem Ort spielt der Roman von Cihan Acar.

Kemal Arslan, der Ich – Erzähler, ehemaliger Fußballstar in der Türkei, musste seine Karriere nach einem Unfall beenden. Nun ist er nach Heilbronn zurückgekehrt und sucht nach seiner neuen Bestimmung. Dies gestaltet sich mühselig. Er trifft sich mit Hakan und Emre. Die drei sind schon lange Zeit befreundet. Auch Striplokale und Wettbüros werden von Kemal besucht. Doch was er anscheinend wirklich will, ist seine Ex-Freundin Sina zurückzugewinnen. In der Tat wirken seine Aktivitäten zäh und ohne Perspektive.

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> Menschenkind < von Toni Morrison #nobelprizeforliteraturewoman

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Menschenkind ist der 5. veröffentlichte Roman von Toni Morrison. Dieser Roman wurde 1988 mit dem Pulitzer – Preis ausgezeichnet. Hier eine Kurzbeschreibung:

Wir schreiben das Jahr 1873 in Cincinnati. Die ehemalige Sklavin Sethe lebt mit ihrer 18 jährigen Tochter Denver allein in einem Haus. Die beiden Söhne liefen von zu Hause fort. Sethe glaubt, dass der Geist des Hauses dafür verantwortlich ist. Sethe hat die Sklaverei am eigenen Körper erfahren. Auf der Flucht von der > Sweet Home < Plantage verlor sie ihre erste Tochter auf mysteriöse Weise. Den Tod hat sie bis heute nicht verwunden. Das Mädchen ist begraben, auf dem Grabstein steht > Menschenkind < geschrieben.

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> Agatha Christie in Greenway House < von Paul Stänner

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Paul Stänner führt mich mit dem Zug ab Paddington über Bristol nach Torquay, an der Südküste Englands. Torquay an der > englischen Riviera < galt als einer der schönsten Orte des Empire. An der Küstenstraße, liegen schöne, alte, weiße Villen, im Stile von Königin Viktoria. Doch auch Hochhäuser sind dort zu finden, wie die drei hässlichen Schwestern, drei gelbe unförmige Wohnblöcke. Hier spielt auch < Das Haus an der Düne< mit Hercule Poirot und Captain Hastings. Ebenda war the Queen of Crime beheimatet. Hier fand sie Inspirationen für ihre über hundert Romane. Das dort ansässige Hotel Imperial nutzte Agatha Christie als Schaufenster für ihre so zahlreichen Morde.

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> Wo ich mich finde < von Jhumpa Lahiri

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Die Ich – Erzählerin ist eine allein lebende Italienerin um die vierzig Jahre. Sie wirkt unsicher, manchmal neben sich stehend. Ihre Einsamkeit spiegelt sich ebenfalls in den Orten nieder, die sie wohl gerne besucht. Diese Orte sind ihr vertraut. Sie beobachtet sensibel was um sie herum geschieht und stellt ganz nach Gusto eigene Mutmaßungen an. Sie spürt sich hinein in Geschehnisse und Emotionen. In relativ kurzen Kapiteln beleuchtet sie ihr näheres Umfeld. Ihre Mutter, die sich alleine fühlt. Ihren Ex-Freund, einen erfolglosen Schriftsteller. Oder aber einen Streit eines befreundeten Paares inmitten der Öffentlichkeit.

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> Blauschmuck < von Katharina Winkler

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Dieser Roman stand schon geraume Zeit auf meiner Bücherliste. Vor Tagen wurde ich daran erinnert und wusste, nun war die Zeit für dieses Buch und mich. Mir war eher schemenhaft bekannt, dass es sich in diesem Buch um Gewalt an Frauen dreht, und bestürzt lies ich mir auf Seite 19 den Titel erklären.

>Der Blauschmuck der Frauen trägt die Handschrift der Männer. Das Werkzeug, Holz oder Eisen, und die Anzahl der Schläge bestimmen den Blauton. Die blauen Frauen tragen die Farbe des Himmels. Wolkendurchzogener Sommerhimmel, eisiger Winterhimmel, unsteter Frühlingshimmel, grauer Herbsthimmel, Dämmerung, Regenbogen. <

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> Insel < von Ragnar Jónasson

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Der zweite Teil der Trilogie um die Kommissarin Hulda Hermannsdóttir hat es ebenfalls in sich. Noch nicht vom Ende des ersten Teiles gänzlich erholt, geht es weiter mit > Insel <.

Hulda wird zu einer abgelegenen Insel gerufen, genauer gesagt in das isolierteste Haus von ganz Island. Dort wurde eine junge Frau tot aufgefunden. Doch das soll nicht das einzige Opfer sein, das in diesen Fall eingebunden ist.

Alexandra, Klara, Dagur und Benedikt, die vier kennen sich schon seit vielen Jahren, doch der Kontakt wurde immer loser. Benedikt insistiert auf ein gemeinsames Wochenende der alten Zeiten willen. So macht sich das Quartett auf, eine Insel inmiten der rauen Natur Islands zu besuchen.

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Toni Morrison-Vita #nobelprizeforliteraturewomen

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Toni Morrison wurde 1931 in Lorain, Ohio, geboren. Sie studierte an der renommierten Cornell University Anglistik und hatte an der Princeton University eine Professur für afroamerikanische Literatur inne. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen «Sehr blaue Augen», «Solomons Lied» «Menschenkind», «Jazz», «Paradies» und diverse Essaysammlungen. Sie war Mitglied des National Council on the Arts und der American Academy of Arts and Letters. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u. a.

 – Quelle Rowohlt Verlag
 

> Dankbarkeiten < von Delphine de Vigan

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Das Wort Dankbarkeit beschreibt einen Zustand, in dem man anerkennt bzw. zu schätzen weiß, dass einem jemand oder etwas ein positives Gefühl – durch eine meist immaterielle oder auch materielle Zuwendung – geschenkt hat.

Dankbarkeit ist somit meist an eine Bedingung geknüpft, kann aber auch bedingungslos – aufgrund einer grundlegenden „inneren Haltung“ – erfolgen.

Durch diese spezielle Form der empfangenen Wertschätzung (positives Feedback) verstärken sich i.d.R. das soziale Verhalten und die Motivation des Empfängers der Dankbarkeit.

Dankbarkeit hat einen starken Einfluss auf das Wohlbefinden von Sender und Empfänger. Ein bewusst dankbarer Mensch zeichnet sich durch körperliche und geistige Gesundheit, Ausgeglichenheit sowie gute soziale Beziehungen aus. – Quelle wertesysteme.de

 

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