Literatur & Zeitgeschehen

Kategorie: Literatur (Seite 2 von 38)

> Wiesbacher Sinfonie < von Katja Bohlander-Sahner

Rezensionsexemplar – Unbezahlte Werbung

Die Liebe kommt gerne unverhofft, manchmal schlummerte sie noch und musste erst entdeckt werden. So wie bei Paula, sie ist Schriftstellerin und Klemens, ein Germanist, der die Schriftstücke von Paula lektoriert. Die beiden haben sich schon des Öfteren beruflich getroffen, doch eine Fügung des Schicksals lässt ihre Liebe zueinander erkennen. Jedoch stecken die beiden in ihren langjährigen Ehen fest, die Luft ist schon lange raus und diese Verbindungen vegetieren mühselig dahin.

Paula und Klemens gelingt es, einige Tage des unbeschwerten Glücks gemeinsam zu verbringen. Doch tritt eine jähe Wendung ein, mit dem niemand rechnen konnte.

Mehr mag ich nicht verraten. Paula und Klemens erleben zusammen eine berauschende Zeit. Beide fühlen sich geliebt, begehrt und wahrgenommen. Sie brechen aus ihren lethargischen Ehen aus und erleben sich völlig neu.

Katja Bohlander-Sahner hat hier eine bezaubernde Geschichte geschrieben. Eine Liebesgeschichte die mit Überraschungen aufwartet, die das Leben zu geben vermag. Sie zeigt die Wertigkeit der verbundenen Personen und was sie zu gewähren bereit sind. Sehr gelungen! Die > Wiesbacher Sinfonie < ist ein wahrer Pageturner.

Große Leseempfehlung für diesen Seelenstreichler!

Sabine Krass

Das Cover zeigt hell erleuchtete Noten auf einem Lichtstrahl.

  • Wiesbacher Sinfonie
  • Katja Bohlander-Sahner
  • Roman
  • Edition Schaumberg
  • ISBN:978-3-941095-82-3
  • 176 Seiten

#buchempfehlung #lesen #liebe #wiesbachersinfonie #tausendlexi

> So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein < von Christoph Schlingensief

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Als dieses Buch 2009 herauskam, war es mir ein Bedürfnis, es sogleich zu lesen, denn ich mochte den Film- und Theaterregisseur, Autor und Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Er ist am 24. Oktober 1960 geboren und am 21. August 2010 verstorben.

Tagebuch einer Krebserkrankung

Ich habe lernen müssen, auf dem Sofa zu liegen und nichts anderes zu tun, als Gedanken zu denken.

Wie weiterleben, wenn man von einem Moment auf den anderen aus der Lebensbahn geworfen wird, wenn der Tod plötzlich nahe rückt? Mit seinem Tagebuch einer Krebserkrankung lässt uns Christoph Schlingensief teilhaben an seiner eindringlichen Suche nach sich selbst, nach Gott, nach der Liebe zum Leben.

Im Januar 2008 wird bei dem bekannten Film-, Theater- und Opernregisseur, Aktions- und Installationskünstler Christoph Schlingensief Lungenkrebs diagnostiziert. Ein Lungenflügel wird entfernt, Chemotherapie und Bestrahlungen folgen, die Prognose ist ungewiss – ein Albtraum der Freiheitsberaubung, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint.

Doch schon einige Tage nach der Diagnose beginnt Christoph Schlingensief zu sprechen, mit sich selbst, mit Freunden, mit seinem toten Vater, mit Gott – fast immer eingeschaltet: ein Diktiergerät, das diese Gespräche aufzeichnet. Mal wütend und trotzig, mal traurig und verzweifelt, aber immer mit berührender Poesie und Wärme umkreist er die Fragen, die ihm die Krankheit aufzwingen: Wer ist man gewesen? Was kann man noch werden? Wie weiterarbeiten, wenn das Tempo der Welt plötzlich zu schnell geworden ist? Wie lernen, sich in der Krankheit einzurichten? Wie sterben, wenn sich die Dinge zum Schlechten wenden? Und wo ist eigentlich Gott?

Dieses bewegende Protokoll einer Selbstbefragung ist ein Geschenk an uns alle, an Kranke wie Gesunde, denen allzu oft die Worte fehlen, wenn Krankheit und Tod in das Leben einbrechen. Eine Kur der Worte gegen das Verstummen – und nicht zuletzt eine Liebeserklärung an diese Welt. – Quelle KiWi Verlag

Danke Christoph Schlingensief für dieses Buch, für das soziale Engagement, für ein Stück des Weges begleiten…………

Sabine Krass

Das Cover zeigt eine teil-schwarz-weiß Aufnahme von Christoph Schlingensiefs Gesicht.

  • So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein
  • Christoph Schlingensief
  • Tagebuch
  • Kiepenheuer&Witsch
  • ISBN: 9783462041118
  • 256 Seiten

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> Freiheit ist erst der Anfang < von Virginia Woolf

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1931 hielt Virginia Woolf eine Rede vor jungen Frauen. Sie sollte von sich und ihren beruflichen Erfahrungen berichten. Die Rede mit dem Titel > Profession for Women < ging in die Geschichte ein.

So erzählte Virginia Woolf ganz offen von ihren Extravaganzen, die sich selbst von ihrem ersten Lohn leistete. Und wie ihre Entlohnung und ihre Anschaffungen stetig zunahmen. Sie ermutigte zur Tat und verdrängte alle Selbstzweifel. Ebenfalls erläuterte sie in einer bildhaften Sprache ihren eigenen Werdegang als Schriftstellerin.

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> Gelungener Besuch im Lesesaal – Hamburg <

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Heute möchte ich gerne von meinem Besuch im Lesesaal in Hamburg am 14. August 2021 berichten. Herzlich begrüßt wurde ich von der Inhaberin Stephanie Krawehl und der Social Media Managerin Roma Maria Mukherjee. Roma führte mich durch die Buchhandlung und zeigte mir die verschiedenen Themenbereiche. Was mich schwer beeindruckt hat, ist das geräumige Ambiente, dass sehr ordentlich, klar strukturiert und mit innovativen Extras ausgestattet ist. Das ist keine Buchhandlung von der Stange, wie es sie leider zu hauf gibt. Hier finden sich keine dieser abschreckenden Tische, die zum Bersten vollgeladen sind mit einer Masse von Büchern. Der Lesesaal bedient klassisch seinen Namen, versüßt mit liebevoll gestalteten Eyecatchern. Wärmste Empfehlung meinerseits!

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> Immer noch wach < von Fabian Neidhardt

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Alex ist 30, hat gerade ein Café eröffnet, macht Zukunftspläne mit seiner Freundin. Und jetzt muss er sterben. Die Diagnose verändert alles. Alex trifft eine Entscheidung, die für die Menschen, die ihn lieben, schwer zu ertragen ist: Er will sein Lebensende allein in einem Hospiz verbringen.

Doch im < Haus Leerwaldt < lässt der Tod auf sich warten – und plötzlich macht Alex´ Leben erneut eine Kehrtwendung. Aber wo anfangen, wenn man bereits abgeschlossen hat? Es ist der sterbenskranke und doch so lebendige Kasper, der Alex auf eine Idee bringt….. – so der Klappentext.

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> Ein Freund der Erde < von T.C. Boyle

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Die Erstveröffentlichung dieses Romanes von T.C. Boyle war im Jahre 2000. Es ist eine dramatische Geschichte der Umweltzerstörung und spielt hauptsächlich 2025, mit Rückblicken. T.C.Boyle, ein Mann mit Visionen? Ja auch, doch vielmehr ein Mann mit Intelligenz und Weitblick.

2025 die Erde sieht ihrem Untergang entgegen. Regen, Regen, Regen, alles will in Schlamm und Morast versinken. Ty Tierwater, er ist 75 Jahre, betreut im Auftrag eines Millionärs ein paar sehr seltene und vom Aussterben direkt betroffene Tiere. Ty ist durch und durch ein Umweltaktivist. Für die Gruppierung >Earth Forever< ist er schon seit ewigen Zeiten immer wieder aktiv. Wie damals mit seiner zweiten Frau Andrea, seiner halbwüchsigen Tochter Sierra und dem Kumpanen Teo. Da hatten sich die vier mit Beton in eine fast schon lebensgefährliche Lage gebracht. Von den Konsequenzen einmal abgesehen. Doch >Earth Forever < sucht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auch mit sehr obskuren Methoden.

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> Philosophinnen < von Rebecca Buxton & Lisa Whiting

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Frauen hat es in der Philosophie immer gegeben. Doch nur selten wurden sie wirklich wahrgenommen oder ihre Lehren verbreitet und überliefert. Dabei können ihre Ideen wichtige Impulse zu alten und neuen Debatten liefern und eine andere Perspektive auf die Welt ermöglichen. Es ist also höchste Zeit, dass Frauen endlich den Platz in der Philosophie und den Wissenschaften bekommen, der ihnen zusteht.
Die Herausgeberinnen Rebecca Buxton & Lisa Whiting haben in PHILOSOPHINNEN zwanzig Portraits einflussreicher Denkerinnen zusammengetragen, von der Antike bis in die Gegenwart, über alle Kulturkreise und Religionen hinweg, verfasst von zwanzig jungen, gegenwärtigen Philosophinnen. Ein Buch für Philosophie-Einsteiger und Fortgeschrittene, eine Horizonterweiterung in kritischem Denken – und eine zeitgemäße Ideengeschichte.

Mit Texten über: Hypatia, Diotima, Ban Zhao, Mary Wollstonecraft, Lalla, Mary Astell, Harriet Taylor Mill, Mary Anne Evans (George Eliot), Edith Stein, Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, Iris Murdoch, Mary Midgley, Elizabeth Anscombe, Mary Warnock, Sophie Bosede Oluwole, Angela Davis, Iris Marion Young, Anita L. Allen und Azizah Y. al-Hibri – Quelle Klappentext

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> Die Sommer < von Ronya Othmann

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Ja ich weiß, mit diesem Sommer 2021 scheint es bis dato nicht wirklich zu funktionieren. Hier mein Tipp:

In allen ihren Sommerferien ist Leyla, Tochter einer Deutschen und eines Kurden in Kurdistan bei ihrer Großmutter. Die restliche Zeit lebt sie in München und besucht das Gymnasium. Der Vater von Leyla hat große Pläne mit seiner Tochter, ihr soll es an nichts fehlen und schon gar nicht an Büchern. Diese wurden den Kurden früher verwehrt. Fanden die türkischen Polizisten bei Hausdurchsuchungen welche, dann wurden die Verdächtigen in peinvollen Gewahrsam genommen. Leylas Großmutter, die weder lesen noch schreiben konnte, schaufelte, nachdem Leylas Vater verhaftet wurde, ein großes Loch in die Erde und vergrub alle im Hause noch befindlichen Bücher. Der Vater fand sie nie wieder.

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> Die Frauen < von Evie Wyld

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Evie Wyld beschreibt in ihrem Roman > Die Frauen < drei Frauenschicksale, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verknüpft sind.

Die junge Sarah wird im 18. Jahrhundert als Hexe beschuldigt. Ihr Vergehen: Sie ist sehr schön und lebt mit der Natur im Einklang. Dies gefällt der Männerwelt ganz und gar nicht.

Ruth zieht nach dem 2.Weltkrieg, frisch verheiratet, mit ihrem Ehemann und dessen Söhne aus erster Ehe, in ein Haus am Bass Rock. Die zwei Jungen kommen in ein Internat, um aus ihnen echte Männer zu machen. Ruths Ehemann Peter ist beruflich viel in London, er schiebt berufliche Termine vor und so ist sie meist alleine in diesem unheimlich großen Haus. Einzig ihre Haushälterin Betty und der Alkohol werden ihr eine große Stütze.

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> Das Nest < von Katrine Engberg

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Der fünfzehnjährige Oscar Meyer-Hoff wird vermisst. Die Eltern, beides Galeristen, schalten die Polizei und somit Jeppe Kørner und seine Partnerin Anette Werner ein. Die Suche läuft auf Hochtouren, man vermutet, dass Oscar entführt worden ist. Da es schon mehrere Drohbriefe in der Vergangenheit an die Familie gab. Jeppe und Anette befragen Freunde und Klassenkameraden von Oscar, doch sie bekommen keinen entscheidenden Hinweis. Die Zeit läuft rasant weiter und den Ermittlern irgendwie davon. Was ist mit Oscar, lief er ohne ersichtlichen Grund davon, wurde er gekidnappt oder ist ihm gar etwas Schlimmes zugestoßen. Die Familie Meyer-Hoff steht unter enormen Schock.

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