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Ich trage meine Worte vorn ein wenig gerafft

Ich trage meine Worte vorn ein wenig  

gerafft, damit sie nicht stolpern  

über zu viel Gefühl. Sodass nichts 

aufbricht, nichts überläuft, kein 

zittern sich verrät im falschen Moment. 

Hinten fransen die Sätze aus, reißen 

leise auf wie Vorhänge im Nachtwind, 

die niemand mehr schließt. Sie atmen 

ungeordnet, flackern zwischen Bedeutung 

und Schweigen, als hätten sie verlernt 

wohin sie gehören. Und irgendwo dazwischen 

in diesem dünnen Raum, zwischen Mut  

und Verschweigen, gleitet mir ein Wort 

aus den Händen. Lautlos. Vielleicht 

genau das Richtige.  

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