Paul Auster > Stadt aus Glas <

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Der Krimiautor Daniel Quinn sieht nach dem Tod seiner Frau und seines kleinen Sohnes, keinen Sinn mehr in seinem Leben. Isoliert von seiner Umwelt fristet er seinem Dasein. Doch eines Nachts klingelt das Telefon, eine ihm fremde Stimme verlangt den Privatdedektiv Paul Auster. Daniel Quinn übernimmt diesen Part. Sein Auftrag , den verrückten Religionsforscher Peter Stillmann zu observieren, der nach dreizehn Jahren aus eines psychatrischen Klinik entlassen wird. Peter Stillmanns Sohn hat Angst um sein Leben, er hat Angst, dass sein Vater im etwas antun könnte.

Quinn nimmt seinen Auftrag zuerst eher lässig in Angriff, dann jedoch fängt er an, die Angelegenheit sehr enst zu nehmen und seine Observierung entwickelt eine Eigendynamik. Plötzlich, obschon Quinn sich aller größte Mühe gibt, ist der dubiose Peter Stillmann wie vom Erdboden verschluckt. Wo ist er, was macht er ? Quinn ist auf alles gefasst ! Scheinbar !

“ Denn wenn man den Menschen, den man vor sich hat, nicht als menschlich betrachtet, kennt das Gewissen nur wenige Hemmungen im Verhalten ihm Gegenüber.“

Ein Paul Auster Roman vom Feinsten, der durchaus kriminalistisch anmutet. Geschickt windet er die Fäden, alles scheint machbar, doch vieles läuft anders. Sprachlich gehoben, und mit bester Männerprosa aufs Papier gebracht!

5 von 5

Süddeutsche Zeitung/ Bibliothek / ISBN: 3-937793-05-4 / 176 Seiten

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