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Lester Ballard ist ein Ausgestoßener. Die > normale < Gesellschaft hat ihn ausgespuckt, wie den Speichel vom kauen des Kautabaks. Lesters Vater hat sich suizidiert, seine Mutter sucht das Weite. Er ist allein, kennt keine Regeln. Er lebt in seiner eigenen Welt, eine Welt ohne positive Gefühle, ohne Empatie. Lester kennt die Sprache der Gewalt, die ohne zu zögern und ohne jegliche Hemmungen bedient.

Cormac McCarthy erzählt seine Story im Tennessee der sechziger Jahre. Er zeichnet ein Leben ohne wirkliche Perspektive und vermag Szenen, detailreich und furchteinflößend zu beschreiben. Manche Ereignisse sind für mein Empfinden, grenzwertig und oftmals ungemütlich. Und dennoch spiegelt dies die Stimmung, die Grundhaltung von Lester Ballards Leben und seiner Umgebung wieder.

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