Literatur & Zeitgeschehen

Kategorie: Nadine Gordimer

>Die Hauswaffe < von Nadine Gordimer

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Im Zuge von #nobelprizeforliteraturewoman – Juli – Nadine Gordimer – und dem heutigen Todestag der Autorin.

Das Geschehen ist unbegreiflich: Eine junger Weißer, Duncan, aus gutem Haus besucht seinen Freund Carl, ergreift nach ein paar Sätzen die >Hauswaffe<, die in Johannesburg in fast jedem Haushalt zum Schutz gegen Einbrecher bereitliegt und erschießt ihn. Eltern und Freunde des jungen Mannes sind fassungslos, er selbst schweigt. War Eifersucht sein Motiv? Seine schöne Geliebte Natalie, hatte ihn mit dem Freund betrogen. Oder offenbaren sich in der Tat Hintergründe, die tief in die Grundkonflikte der südafrikanischen Gesellschaft hineinreichen?

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Nadine Gordimer-Vita #nobelprizeforliteraturewoman

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Der Monat Juli ist der Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer gewidmet, beginnend mit ihrer Vita.

Nadine Gordimer wurde am 20. November 1923 in Springs, Transvaal, heute Gauteng geboren und verstarb am 13. Juli 2014 in Johannesburg. Sie war eine südafrikanische Schriftstellerin. Ihre Romane, Erzählungen und Essays behandeln vor allem die südafrikanische Apartheitspolitik und deren zerstörerischen Folgen sowohl für die schwarze als auch für die weiße Bevölkerung. 1974 erhielt Gordimer den Booker Prize und 1991 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Ihr Vater war ein jüdischer Juwelier, der als Dreizehnjähriger aus Litauen emigrierte, ihre Mutter war Engländerin. Gordimer wuchs in ihrer Geburtsstadt Springs auf, östlich von Johannesburg einer der Orte entlang des Höhenzugs Witwatersrand, die Ende des 19. Jahrhunderts durch den Goldbergbau entstanden. Sie wurde nicht jüdisch erzogen und ging auf eine kostenpflichtige Konventschule. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in der behüteten Umgebung der weißen südafrikanischen Minderheit. Wegen einer vermeintlichen Herzschwäche wurde sie jahrelang von ihrer Mutter zuhause unterrichtet. Ihre relative Isolation gab ihr die Gelegenheit, sehr viel zu lesen.

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